Mit Tablet und Handy an Bord.

Es war Mitte Mai 2012. Damals war ich mit meiner Varianta 18 "Digger Hamburg" gerade auf dem Weg von Endelave nach Aarhus. Es war der erste Tag auf See, an dem ich meinen Handplotter "Garmin GPS Map" nicht einschaltete sondern nur noch mit Tablet und Navionics die gesamte 4-monatige Tour navigierte. Seitdem benutzt ich zur Navigation - natürlich neben Papierseekarten - nur noch Handy und Tablet. Lustigerweise las ich ein paar Tage später einen Artikel über die Navigation mit dem Tablet in einem großen Yachtmagazin. Letzter Satz des Artikels: "Ist zu ernsthaften Navigation nicht zu gebrauchen." Damals wurde das noch als "Mäusekino" oder "Spielerei" abgetan. Mittlerweile hat sich aber auch das ziemlich geändert.



NV Charts auf Samsung Tablet


In den Jahren danach konnte man an den Messeständen der Plotterhersteller immer häufiger beobachten, dass die Leute sich an Touchscreens gewöhnten. Die Bildschirme der großen, teuren Plotter waren von Fettfingern verschmiert, obwohl sie mit Tasten bedient werden mussten. Die Leute haben sowas einfach erwartet. Heute binden fast alle Systeme die Handys und Tablet mit ein und Touchscreens haben sie sowieso.


Seitdem habe ich zig Touren, Tausende Seemeilen und Kilometer nur mit Smartphone und Tablet gefahren. In Dänemark, im Mittelmeer, in Binnenrevieren auf Sen und Flüssen und über die Nordsee bis direkt vor die Tower Bridge. Dazu saß ich häufiger auf den Bühnen der Messewelt und habe Vorträge und Diskussionen darüber gehalten.


In der vergangenen Woche habe ich einen Artikel für das Skipper-Portal des ADAC verfasst, in dem ich einige Tipps und Tricks für die Nutzung dieser eigentlich gar nicht für den Bordgebrauch gedachten Geräte aufgeschrieben habe. Es gibt ihn hier kostenlos zu lesen.



Strom durch Solar-Panel



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Stephan Boden

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